PRIMARK und die Soziale Marktwirtschaft
BriefLetter - Issue 03/2013

Franz M. Schmid-Preissler

Nur selten, erwähnen wir in BriefLetter Namen. In diesem Beitrag, in dem ich den Verdacht der Gier nach wirtschaftlichem Erfolg zu Lasten der Ärmsten unter den Armen dieser Welt äußere, nenne ich einen Namen: PRIMARK.

PRIMARK, ein irischer Tiefstpreis-Textildiscounter reißt den europäischen Markt auf. Im Rahmen der von uns Europäern, speziell uns Deutschen, so gern und oft genannten Sozialen  Marktwirtschaft. Selbst wenn wir darauf verzichten, die Qualität der Materialien aus denen die angebotenen Produkte hergestellt werden, zu bewerten und so tun, als sei diese mehr oder weniger in Ordnung, müssen wir uns fragen, was denn nach Handelsspannen, Steuern, Werbung, dem Materialeinsatz und anderen Kosten noch für die Löhne der Menschen bleibt, die für PRIMARK in der Dritten Welt produzieren?

Soziale Marktwirtschaft, wo liegen ihre Grenzen? An Staatsgrenzen oder an den Grenzen der Wirtschaftsblöcke? Und was heißt eigentlich sozial? Die Politiker dürfen wir nicht fragen und die Gesellschaft, die wir so gern um Hilfe rufen, wenn wir selbst aus der Verantwortung fliehen wollen, wird uns auch keine Antwort geben. Wir müssen uns schon selbst aufrufen und Stellung beziehen! Wie denn, werden Sie fragen! Schließlich verletzen PRIMARK und andere Unternehmen dieser Art keine Gesetze. Sie sorgen doch nur dafür, dass Menschen billig einkaufen können, um sich mit dem Gesparten anderes oder einfach mehr leisten zu können.

Ich denke, wir können sehr wohl etwas tun. Nicht gegen PRIMARK und Co, sondern für eine globale Wertegesellschaft. Global, weil die Zukunft unseres Wohlstandes nicht darin liegen darf andere auszubeuten. Es gehört zu unseren Verantwortlichkeiten den Menschen und Gesellschaften den Weg aus der Dritten über die Zweite in die Erste Welt zu öffnen. Wir müssen nur dem Wort „sozial“ seinen Sinngehalt zurückgeben, um die Richtung des Weges zur Wertegesellschaft anzusteuern.  

In diesem Sinne bin ich Ihr


Franz M. Schmid-Preissler  

 
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Editor: Dipl. Soz. Maximiliana Schürrle

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